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Troisième pays membre de l‘Itinéraire Culturel Européen Heinrich Schickhardt

SUISSE – GOUMOIS JURA
LE THEUSSERET

Auteur : Jürgen Schnurr – Traduction : Fabienne Janz

Sur la rive droite du Doubs, à Goumois (Jura Suisse), il existe un moulin qui a été construit en 1305 directement au pied d’une falaise – Ce «Moulin-sous-la-Roche» abrite au]ourd’hui le restaurant Le Theusseret.

Drittes Land an derEuropäischen Kulturstraße Heinrich Schickhardt

SCHWEIZ – GOUMOIS JURA
LE THEUSSERET

Autor : Jürgen Schnurr – Übersetzung : Fabienne Janz

Am rechten Ufer des Doubs, bei Goumois (Schweizer Jura), steht seit 1305 die Mühle unter dem Felsen – heute das Restaurant „Le Theusseret“.

Troisième pays membre de l‘Itinéraire Culturel Européen Heinrich Schickhardt

SUISSE – GOUMOIS JURA
LE THEUSSERET

Auteur : Jürgen Schnurr – Traduction : Fabienne Janz

Sur la rive droite du Doubs, à Goumois (Jura Suisse), il existe un moulin qui a été construit en 1305 directement au pied d’une falaise – Ce «Moulin-sous-la-Roche» abrite aujourd’hui le restaurant Le Theusseret.

Drittes Land an derEuropäischen Kulturstraße Heinrich Schickhardt

SCHWEIZ – GOUMOIS JURA
LE THEUSSERET

Autor : Jürgen Schnurr – Übersetzung : Fabienne Janz

Am rechten Ufer des Doubs, bei Goumois (Schweizer Jura), steht seit 1305 die Mühle unter dem Felsen – heute das Restaurant „Le Theusseret“.

Troisième pays membre de l‘Itinéraire Culturel Européen Heinrich Schickhardt

SUISSE – GOUMOIS JURA
LE THEUSSERET

Auteur : Jürgen Schnurr – Traduction : Fabienne Janz

Sur la rive droite du Doubs, à Goumois (Jura Suisse), il existe un moulin qui a été construit en 1305 directement au pied d’une falaise – Ce «Moulin-sous-la-Roche» abrite aujourd’hui le restaurant Le Theusseret.

Drittes Land an derEuropäischen Kulturstraße Heinrich Schickhardt

SCHWEIZ – GOUMOIS JURA
LE THEUSSERET

Autor : Jürgen Schnurr – Übersetzung : Fabienne Janz

Am rechten Ufer des Doubs, bei Goumois (Schweizer Jura), steht seit 1305 die Mühle unter dem Felsen – heute das Restaurant „Le Theusseret“.

Le moulin fut déjà en activité à l’époque des seigneurs de Franquemont. rédéric 1er (1557-1608) – Comte de Montbéliard – Duc de Wurtemberg – fit l’acquisition de la seigneurie de Franquemont en 1594/95 pour 44000 thaler.

Son architecte Heinrich Schickhardt (1558-1635) évoque dans son inventaire (1630-32) des travaux sur le château (691 m d’altitude) et sur le moulin à meule (507 m d’altitude) de Franquemont (aujourd’hui en Suisse). Il a aménagé et agrandi le moulin de façon significative.

L’évêque de Bâle fit détruire complètement le château en 1677. La rivière (le Doubs étant à 493 m d’altitude) et la crête jurassienne (le château étant à 691 m d’altitude) formaient une défense géologique naturelle à la frontière de son territoire. Il craignait que le roi Louis XIV (le Roi Soleil) utilise le château comme bastion lors de la conquête de la Franche-Comté et ait ainsi la main sur la traversée du Doubs à Goumois.

Le Theusseret (et par conséquent la Suisse comme troisième pays) a été accueilli au sein de l’association «Itinéraire Culturel Européen Heinrich Schickhardt » fin 2018. Il en est membre depuis 2019.

Auch schon zu Zeiten der Herren von Franquemont wurde die Mühle betrieben. riedrich I. (1557-1608) – Graf von Mömpelgard – Herzog von Württemberg – kaufte 1594/95 die Herrschaft Franquemont für 44.000 Taler.

Sein Baumeister Heinrich Schickhardt (1558-1635) erwähnt in seinem Inventarium (1630-32) Arbeiten an der Burg (691 m NN) und an der Mahlmühle (507 m NN) in Franquemont (heute Schweizer Staatsgebiet). Er hat die Mühle maßgeblich erweitert und umgebaut.

Der Bischof von Basel ließ 1677 die Burg komplett schleifen. Der Fluss (Doubs – 493 m NN) und der Juratrauf (Burg – 691 m NN) bildeten einen natürlichen Schutz an der Grenze vor seinem Gebiet. Er hatte Angst, dass König Ludwig XIV. (Sonnenkönig) bei der Eroberung der Freigrafschaft Burgund, sie als Festung nutzt und somit den Übergang über den Doubs bei Goumois beherrscht.

Ende 2018 wurde Le Theusseret (und somit die Schweiz – als drittes Land) in den Verein „Europäische Kulturstraße – Heinrich Schickhardt“ aufgenommen und ist seit 2019 Mitglied in diesem.

Rapport de Heinrich Schickhardt

sur Franquemont

Château, presbytère et moulin du Theusseret

Le document daté du 16 septembre 1603 concernant le château et le presbytère de Franquemont ainsi que le moulin du Theusseret, document reproduit ci-après, est conservé aux Archives nationales à Paris sous la cote K//2048, liasse 2. Il ne s’agit pas d’une source originale écrite de la main de Heinrich Schickhardt mais d’une copie.

Dans ce cahier la transcription se trouve en regard du document.

Suivent la traduction en français et en allemand moderne.

Nous remercions chaleureusement Céline DELETANG pour la transmission de ce document. Céline DELETANG est la lauréate du prix Heinrich Schickhardt 2004 décerné par l’association Itinéraire Culturel Européen Heinrich Schickhardt.

Grâce à des recherches dans plusieurs archives d’Allemagne et de France, elle entreprit entre 2002 et 2003, sous le tutorat du Prof. Dr. Sönke LORENZ, un travail de maîtrise sur « Heinrich Schickhardt et la Neuve Ville de Montbéliard 1598-1608 » et sortit un mémoire remarquable. Céline DELETANG était à l’époque étudiante à l’université d’Aix-Marseille et à la « Eberhard-Karls-Universität » de Tübingen, dans le cadre du « Programme Erasmus ». Elle est aujourd’hui secrétaire de documentation aux Archives nationales, site de Pierrefitte-sur-Seine.

Denise Rietsch.

Bericht von Heinrich Schickhardt

über Franquemont

Schloss, Pfarrhaus und Mühle „du Theusseret“

Die vom 16. September 1603 datierte Urkunde, Schloss und Pfarrhaus Franquemont, sowie die Mühle „du Theusseret“ betreffend, Urkunde, die wir nachstehend veröffentlichen, ist im Nationalarchiv in Paris unter dem Aktenzeichen „K //2048, liasse 2“ aufbewahrt. Es handelt sich nicht um ein von Schickhardt geschriebenes Original sondern um eine Kopie.

In diesem Heft steht die Transkription der Urkunde gegenüber. Es folgen die Übersetzungen ins Französische und ins moderne Deutsch.

Wir bedanken uns herzlich bei Céline DELETANG für die Übermittlung dieses Dokuments.

Céline DELETANG ist die Heinrich-Schickhardt-Preisträgerin 2004 des Vereins Europäische Kulturstraße Heinrich Schickhardt e.V. Dank Forschungen in mehreren Archiven Deutschlands und Frankreichs unternahm sie 2002-2003, unter Betreuung von Prof. Dr. Sönke LORENZ, eine Magisterarbeit über „Heinrich Schickhardt und die neue Stadt [Neustadt] Mömpelgard 1598-1608“ und brachte eine ausgezeichnete Abhandlung hervor.

Damals studierte Céline DELETANG, im Rahmen des Erasmus-Programms, an der Universität Aix-Marseille sowie an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen. Heute ist sie Dokumentationssekretärin des Nationalarchivs, Standort Pierrefitte-sur-Seine.

Denise Rietsch.

Bericht Heinrichen Schikhardts, Bauwmeisters, waß im Schlosß zu Franckhemont reparirt worden, vnnd noch zu erbesßern vonnotten

Transcription / Transkription : Harald Schukraft

Edel, Ehrnuest vnnd hochgelehrte, großgünstige gebietend Herrn, Auff gegebenen günstigen befelch, hab ich etlicher Baufelliger sachen halber Inn der Herrschafft

Franquemont ein Augenschein eingenohmen vnnd befunden, daselbsten, daß daß in dem Schlosß daselbsten, daß Maurwerckh an vielen ortten, besonders aber die drey seiten deß grossen Sahls darinn die zwey Camin stehen, wie auch die gantze Brustmaur vmb den obern Althonen, deßgleichen oben vnder dem Tach, gegen der Melckherey alles gar schadthafft vnnd böß

Gleicher gestallt Ist daß Tachwerckh ob gedachtem grossen Sahl (.wie der Augenschein noch mitbringt) gar bauwfellig vnnd böß geweßen, welches doch der Hauptman, sampt den zweyen mauren darbey (.dieweyl es nit wohl verzug leiden mögen) albereit wider machen, vnnd die Scheüren Deckhen lassen,

Dieweyl aber die Brustmaur vmb den Althonen, noch wohl verzug leiden, vnnd ohne daß der Wintter vff dem Halß, möchte dieselbige sampt einem stückhle Mauren bey dem Schlosßthor, biß vff künfftigen Früeling eingestelt werden.

Pfarhauß zu Frankhmont

Waß daß Pfarrhauß belangt, hat der Pfarrher für sich selber ein behaußung in zimblicher Grösse zu Gomoy, sampt einem Krautgärtlein darbey erkaufft, vnnd alberait (.nach der Art wie es alda gebreüchig) erbauwen lassen, welches er wider zuuerkauffen willens, achtet solches wie es jetzonder erbauwen Ist, sampt dem Krautgärtlein auff 400 Franckhen. Doch halt ich es sollte neher von Ihme zubekommen sein.

Dieweyl man eines Pfarrhauß alda vonnötten, vnnd diß Hauß zimlich fein erbauwen, alß das sich ein Pfarrher darin betragen möchte, wolt ich vilmehr rathen, dißes Haus zu einem Pfarrhauß zu erkhauffen dann ein Neüwes zu bauwen.

Mülin zu Tusseret belangendt

Die Müle betreffendt, ist dieselbig bey einem trefflich schönen wassergefäll auff daß aller liederlichst so Immer müglich angericht, vndt wie man siehet, verstehet sich der Müller so es bestanden, gar wenig vff daß Richtwerckh. Die lange seitenmaur gegen dem wasser, Zwischen den bieten vnnd den wasserrädern, hat der Hauptmann von neuwem wieder lassen aufführen, Daß gantz Tachwerckh aber, darinn deß Müllers Wohnung sehr heyloß, vnnd liederlich gebauwt, Ist so schadhafft vnnd faul, daß die ohnuermeidlich notturfft erfordert, solches von neuwem wider zu erbauwen.

Dieweil dann daß gantze Tachwerckh sampt deß Müllers gemachen, so

Inn daß Tach gesteckht (wie gemeldt) von Neuwem zu erbauwen von nötten ist,

Hielt Ich darfür, man möchte vff den vndern steinen stockh, noch ein stöckhlein auff 9. Schuch hoch mauren, vnnd dem Müller zu seiner wohnung notwendige gemächlein darin bauwen, wie auß dem abryß Litera A zusehen ist.

Es möchteauch durch Brechung der Maurstein so man zu disem Stöckhlein bedürfftig, dem brunnenwasser so von den hohen bergen neben der Mül herab fett, vnnd der Mül schaden thut gewehrt werden.

Ebenmeßig mieste man Zween feißen, so gleich ob dem Vorbeth der Mül Im wasser ligen, vnnd daß wasser verhindern, verschlagen vnnd hinweg raumen,

Demnach aber der Müller den Wasserbauw sampt den wasser Rädern, vnnd allem Lauffenden geschirr Inn seinem Costen zu machen vnnd zu erhalten schuldig, möchte man Ihn dahin vermahnen, daß Er solches alles wider zurichten vnnd In gutem Bauw erhalten Bolte.

Mülin zu Tusseret belangendt

Die Müle betreffendt, ist dieselbig bey einem trefflich schönen wassergefäll auff daß aller liederlichst so Immer müglich angericht, vndt wie man siehet, verstehet sich der Müller so es bestanden, gar wenig vff daß Richtwerckh. Die lange seitenmaur gegen dem wasser, Zwischen den bieten vnnd den wasserrädern, hat der Hauptmann von neuwem wieder lassen aufführen, Daß gantz Tachwerckh aber, darinn deß Müllers Wohnung sehr heyloß, vnnd liederlich gebauwt, Ist so schadhafft vnnd faul, daß die ohnuermeidlich notturfft erfordert, solches von neuwem wider zu erbauwen.

Dieweil dann daß gantze Tachwerckh sampt deß Müllers gemachen, so

Inn daß Tach gesteckht (wie gemeldt) von Neuwem zu erbauwen von nötten ist,

Hielt Ich darfür, man möchte vff den vndern steinen stockh, noch ein stöckhlein auff 9. Schuch hoch mauren, vnnd dem Müller zu seiner wohnung notwendige gemächlein darin bauwen, wie auß dem abryß Litera A zusehen ist.

Es möchteauch durch Brechung der Maurstein so man zu disem Stöckhlein bedürfftig, dem brunnenwasser so von den hohen bergen neben der Mül herab fett, vnnd der Mül schaden thut gewehrt werden.

Ebenmeßig mieste man Zween feißen, so gleich ob dem Vorbeth der Mül Im wasser ligen, vnnd daß wasser verhindern, verschlagen vnnd hinweg raumen,

Demnach aber der Müller den Wasserbauw sampt den wasser Rädern, vnnd allem Lauffenden geschirr Inn seinem Costen zu machen vnnd zu erhalten schuldig, möchte man Ihn dahin vermahnen, daß Er solches alles wider zurichten vnnd In gutem Bauw erhalten Bolte.

Rapport de Heinrich Schickhardt

sur Franquemont

Château, presbytère et moulin du Theusseret

Le document daté du 16 septembre 1603 concernant le château et le presbytère de Franquemont ainsi que le moulin du Theusseret, document reproduit ci-après, est conservé aux Archives nationales à Paris sous la cote K//2048, liasse 2. Il ne s’agit pas d’une source originale écrite de la main de Heinrich Schickhardt mais d’une copie.

Dans ce cahier la transcription se trouve en regard du document.

Suivent la traduction en français et en allemand moderne.

Nous remercions chaleureusement Céline DELETANG pour la transmission de ce document. Céline DELETANG est la lauréate du prix Heinrich Schickhardt 2004 décerné par l’association Itinéraire Culturel Européen Heinrich Schickhardt.

Grâce à des recherches dans plusieurs archives d’Allemagne et de France, elle entreprit entre 2002 et 2003, sous le tutorat du Prof. Dr. Sönke LORENZ, un travail de maîtrise sur « Heinrich Schickhardt et la Neuve Ville de Montbéliard 1598-1608 » et sortit un mémoire remarquable. Céline DELETANG était à l’époque étudiante à l’université d’Aix-Marseille et à la « Eberhard-Karls-Universität » de Tübingen, dans le cadre du « Programme Erasmus ». Elle est aujourd’hui secrétaire de documentation aux Archives nationales, site de Pierrefitte-sur-Seine.

Denise Rietsch.

Bericht von Heinrich Schickhardt

über Franquemont

Schloss, Pfarrhaus und Mühle „du Theusseret“

Die vom 16. September 1603 datierte Urkunde, Schloss und Pfarrhaus Franquemont, sowie die Mühle „du Theusseret“ betreffend, Urkunde, die wir nachstehend veröffentlichen, ist im Nationalarchiv in Paris unter dem Aktenzeichen „K //2048, liasse 2“ aufbewahrt. Es handelt sich nicht um ein von Schickhardt geschriebenes Original sondern um eine Kopie.

In diesem Heft steht die Transkription der Urkunde gegenüber. Es folgen die Übersetzungen ins Französische und ins moderne Deutsch.

Wir bedanken uns herzlich bei Céline DELETANG für die Übermittlung dieses Dokuments.

Céline DELETANG ist die Heinrich-Schickhardt-Preisträgerin 2004 des Vereins Europäische Kulturstraße Heinrich Schickhardt e.V. Dank Forschungen in mehreren Archiven Deutschlands und Frankreichs unternahm sie 2002-2003, unter Betreuung von Prof. Dr. Sönke LORENZ, eine Magisterarbeit über „Heinrich Schickhardt und die neue Stadt [Neustadt] Mömpelgard 1598-1608“ und brachte eine ausgezeichnete Abhandlung hervor.

Damals studierte Céline DELETANG, im Rahmen des Erasmus-Programms, an der Universität Aix-Marseille sowie an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen. Heute ist sie Dokumentationssekretärin des Nationalarchivs, Standort Pierrefitte-sur-Seine.

Denise Rietsch.